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Zukunft entsteht gemeinsam

Rund 90 Bürgerinnen und Bürger brachten bei den Zukunftswerkstätten in Haindorf, Poppendorf und Mitterau ihre Ideen für die Zukunft ihrer Orte ein – von Verkehr und Treffpunkten bis Nachhaltigkeit.

Rund 90 Bürgerinnen und Bürger gestalteten bei drei Zukunftswerkstätten die Zukunft ihrer Orte mit.

Rund 90 engagierte Bürgerinnen und Bürger haben im Rahmen des laufenden Leitbildprozesses ihre Ideen, Anliegen und konkreten Vorschläge für die Zukunft ihrer Ortsteile eingebracht. Bei drei Zukunftswerkstätten in Haindorf, Poppendorf und Mitterau wurde deutlich: Die Menschen kennen ihre Orte am besten – und wollen ihre Entwicklung aktiv mitgestalten. Die Gemeindevision wird gemeinsam mit der Bevölkerung erarbeitet und dient als Grundlage für die langfristige Entwicklung der Gemeinde

Starke Beteiligung in allen Ortsteilen

Bei den drei Veranstaltungen diskutierten Bürgerinnen und Bürger gemeinsam mit Vertreterinnen aus dem Gemeinderat sowie Bürgermeister Fritz Ofenauer über die Zukunft ihrer Ortsteile. Im Mittelpunkt standen sowohl die vorhandenen Stärken als auch jene Themen, bei denen Verbesserungen gewünscht werden.

Die Veranstaltungen zeigten eine starke Gemeinschaft, ein lebendiges Vereinsleben, gute Nachbarschaft und großen Zusammenhalt. Zugleich entstanden zahlreiche konkrete Ideen und Anliegen, die in den weiteren Leitbildprozess einfließen sollen. Zukunftswerkstätten sind dabei ein zentraler Baustein der Gemeindevision: In moderierten Arbeitsgruppen werden Ideen vertieft, Herausforderungen analysiert und mögliche Lösungen entwickelt.

Verkehrssicherheit und Mobilität

Ein zentrales Thema war die Verkehrssicherheit. Insbesondere in Haindorf und Mitterau wurden sichere Geh- und Radwege innerhalb der Gemeinde, zum Bahnhof sowie in die benachbarten Gemeinden gefordert.

  • Bessere Beleuchtung entlang wichtiger Wege
  • Geschwindigkeitsreduktionen im Ortsgebiet
  • Lösungen für den Schwerverkehr
  • Verbesserung der Gehwege in Poppendorf
  • Erhalt der Busverbindung und bessere Anbindung an St. Pölten

Die Vorschläge zeigen, wie wichtig eine sichere, barrierearme und gut vernetzte Mobilität für die Lebensqualität in allen Ortsteilen ist.

Gemeinschaft und Treffpunkte stärken

Auch der Wunsch nach Orten der Begegnung war in allen drei Zukunftswerkstätten präsent. In Haindorf wurde der Bedarf nach einem zentralen Gemeinschafts- und Veranstaltungsort deutlich. In Poppendorf sollen der Ortskern und bestehende Gebäude erhalten und belebt werden. In Mitterau steht die Schaffung eines Treffpunkts für Jung und Alt im Vordergrund.

Gleichzeitig wurden das starke Vereinsleben, die gute Nachbarschaft und der Zusammenhalt als wichtige Stärken hervorgehoben. Diese sollen gestärkt und für künftige Projekte genutzt werden.

Ortsentwicklung und Lebensqualität

Ortsentwicklung, Nahversorgung und Lebensqualität beschäftigen die Bevölkerung ebenfalls. Angesprochen wurden unter anderem Leerstände, verfügbare Bauplätze, die Erhaltung lebendiger Ortskerne sowie eine gute Versorgung – insbesondere für ältere Menschen.

Zudem bestand großer Wunsch nach attraktiven Angeboten für Kinder, Jugendliche und Familien. Die Gemeindevision soll dazu beitragen, diese Bedürfnisse langfristig in der Entwicklung der Gemeinde zu berücksichtigen. Eine Gemeindevision fungiert dabei als strategischer Leitfaden für zukünftige Schwerpunkte, Prioritäten und Entscheidungen.

Umwelt, Klima und Nachhaltigkeit

Beim Thema Umwelt, Nachhaltigkeit und Klima wurden zahlreiche konkrete Ideen eingebracht. Im Fokus standen Hochwasser- und Starkregenschutz, die Pflege von Grünräumen, ein sparsamer Umgang mit Wasser sowie der Ausbau erneuerbarer Energie.

Genannt wurden beispielsweise:

  • Ausbau von Photovoltaikanlagen
  • Errichtung von Energiegemeinschaften
  • Regenwasserspeicherung
  • Erhalt von Grün- und Waldflächen
  • Hochwasser- und Starkregenschutz

Diese Themen zeigen, dass Klimaanpassung, nachhaltige Ressourcennutzung und der Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen für die Bevölkerung eine wichtige Rolle spielen.

Weiterer Termin noch heuer

Die Zukunftswerkstätten sollen kein einmaliges Projekt bleiben. Noch heuer ist ein weiterer Termin geplant, zu dem jene Bürgerinnen und Bürger eingeladen werden, die bei konkreten Projekten in ihren Ortsteilen aktiv weiterarbeiten möchten.

Ziel ist es, eine längerfristige und regelmäßige Form der Bürgerbeteiligung zu etablieren. Gemeinsam mit der Bevölkerung soll Schritt für Schritt an der Zukunft der Gemeinde und ihrer Ortsteile gearbeitet werden. Denn die Veranstaltungen haben eines eindrucksvoll gezeigt: Die Menschen vor Ort kennen ihre Orte am besten – und sie wollen deren Zukunft aktiv mitgestalten.

Fotoimpressionen

Rund 90 Bürgerinnen und Bürger gestalteten bei drei Zukunftswerkstätten die Zukunft ihrer Orte mit.
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08.10.2026