Eschenau auf dem Weg zu noch mehr Familienfreundlichkeit
Mit dem Prozess setzt Eschenau ein klares Zeichen für mehr Lebensqualität, Mitbestimmung und Familienfreundlichkeit – für Kinder, Jugendliche, Eltern und Seniorinnen und Senioren gleichermaßen.
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Die Marktgemeinde Eschenau arbeitet intensiv an ihrer Zukunft als familien- und kinderfreundliche Gemeinde. Im Rahmen des laufenden Beteiligungsprozesses zur Erstellung der Gemeindevision wurde ein wichtiger Schritt gesetzt: Eschenau möchte offiziell das Zertifikat als familienfreundliche und UNICEF-kinderfreundliche Gemeinde erreichen.
Bürgerinnen und Bürger bringen Ideen ein
Mehrere Wochen ist dazu eine Bürgerbefragung zur Weiterentwicklung des ÖkoDorfs und zur Familienfreundlichkeit in Eschenau gelaufen. Rund 100 Eschenauerinnen und Eschenauer haben sich beteiligt und ihre Ideen eingebracht.
Wir sind begeistert über die Rückmeldungen aus der Bevölkerung – es sind viele gute Ideen dabei!
Bürgermeister Günter Buchner
Die Ergebnisse der Befragung bildeten die Grundlage für einen ersten Generationen-Workshop am 5. März, bei dem Vertreterinnen und Vertreter aus unterschiedlichen Lebensphasen gemeinsam über bestehende Angebote und mögliche Verbesserungen diskutierten.
Bestehende Angebote und neue Ideen
Im Workshop wurden zahlreiche bereits vorhandene Maßnahmen zur Familienfreundlichkeit gesammelt und bewertet. Dabei entstanden spannende Diskussionen über:
- Angebote, die es früher gab und wieder aktiviert werden könnten
- Initiativen, die bereits gut funktionieren
- Maßnahmen, die künftig noch fehlen
Mithilfe vorbereiteter Checklisten wurden außerdem erste neue Projektideen für eine familienfreundliche Gemeinde entwickelt.
Kinder gestalten die Zukunft mit
Ein besonderer Schwerpunkt des Projekts liegt auf der Einbindung der Kinder.
In der Volksschule Eschenau werden die Schülerinnen und Schüler der 3. und 4. Klassen unter der Leitung von Marisa Fedrizzi von der NÖ Dorf- & Stadterneuerung einen Vormittag lang spielerisch die UNO-Kinderrechtekonvention kennenlernen.
Unter dem Motto „Recht auf freie Meinungsäußerung“ diskutieren die Kinder anschließend über:
- Positives in der Gemeinde
- Dinge, die verbessert werden könnten
- Wünsche und Ideen für neue Projekte
Die Ergebnisse werden schließlich direkt an Bürgermeister Günter Buchner übergeben, der bereits gespannt auf die Vorschläge der jungen Bürgerinnen und Bürger ist.
Maßnahmen für die nächsten drei Jahre
Alle gesammelten Ideen werden anschließend im zweiten Generationenworkshop weiter vertieft. Ziel ist es, konkrete Maßnahmen zu entwickeln, die für alle Generationen einen Mehrwert schaffen und in den kommenden drei Jahren umgesetzt werden sollen.
Der daraus entstehende Ideenkatalog wird vom Gemeinderat beschlossen. Nach einer fachlichen Begutachtung kann Eschenau schließlich das Grundzertifikat der familienfreundlichen Gemeinde erhalten.
13.03.2026