Auftakt zur Zukunftsschneiderei
Mit der „Zukunftsschneiderei“ startete Atzenbrugg in einen gemeinsamen Beteiligungsprozess: Bürgerinnen und Bürger entwickelten erste Ideen für die Zukunft der Gemeinde.
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Am 20. Mai fand im Sitzungssaal des Gemeindeamts Atzenbrugg die Auftaktveranstaltung zur „Zukunftsschneiderei“ statt.
Nach der Eröffnung durch Bürgermeisterin Beate Jilch erhielten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer einen kurzen Überblick über aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen, mit denen Gemeinden heute konfrontiert sind.
Darauf aufbauend wurden zentrale Zukunftsthemen wie Nachhaltigkeit und Klima, Mobilität und Verkehr sowie Ortskern- und Siedlungsentwicklung aufgegriffen. In Kleingruppen analysierten interessierte Bürgerinnen und Bürger die Stärken und Herausforderungen der Gemeinde, diskutierten gemeinsame Ziele und sammelten erste Ideen sowie mögliche Maßnahmen.
Besonders deutlich wurde dabei die große Bedeutung der Ortskerne und deren Aufwertung. Eng damit verbunden sind auch Themen wie die Verbesserung der Verkehrssituation, die Anbindung an den Bahnhof Tullnerfeld sowie der Ausbau des Radwegenetzes.
Bereits erste konkrete Maßnahmen wurden gesammelt und diskutiert – darunter die Förderung von Althaussanierungen und PV-Anlagen, die Nutzung eines Leerstands als Jugendraum sowie die Idee eines Pop-up-Cafés.
Der Beteiligungsprozess wird mit zwei weiteren Terminen, der Zukunftsschneiderei I und II, fortgesetzt. Ziel ist es, das Engagement der Bürgerinnen und Bürger weiter zu stärken und gemeinsam Entwicklungsziele für das Gemeindeleitbild zu erarbeiten.
© J. Roithner / DORN
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27.05.2026